Prostate Specific Antigen Recurrence After Definitive Therapy
Freeland SJ; Moul JW;
Bemerkung zu „Prostate Specific Antigen Recurrence After Definitive Therapy:
Ein häufiges Argument für die Entscheidung zur radikalen Prostatektomie ist die Möglichkeit der anschließenden perkutanen Bestrahlung bei PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie. Diesem Vorgehen werden immer „gute Erfolgsaussichten“ attestiert.
Dem ist aber nicht so Freedland und Moul publizierten den Artikel „Prostate Specific Antigen Recurrence After Definitive Therapy“ im Journal of Urology 177:1985-1991, 2007. Auf den Seiten 1986 ff. werden die Ergebnisse der perkutanen Strahlentherapie bei PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie dargestell: In verschiedenen Studien finden sich nur mäßige PSA-Ansprechraten: In einer der größeren Studien untersuchten Stephenson et al. 501 Patienten, die sich in multiplen Institutionen einer perkutanen Strahlentherapie nach radikaler Operation bei PSA-Rezidiv unterzogen. Nach 4 Jahren betrug der Anteil der PSA-freien Progression 45%. Bei einer weiteren unizentrischen Untersuchung von 223 Patienten, die ebenfalls eine perkutane Strahlentherapie nach radikaler Operation bei PSA-Rezidiv erhielten, fand sich ein Ansprechen des PSA nach 5 Jahren von 40%. Diese beiden Studien zeigten jedoch bei weiterer Nachbeobachtung,, dass die mäßigen 40-45% PSA-Ansprechraten nicht dauerhaft waren: Nach 10 Jahren ergaben sich PSA-Ansprechraten von nur 25-30%. (Literaturhinweise finden sich im Originalartikell)
Den vollständigen Artikel können Sie hier einsehen.
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